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Begriff Definition
Blended Learning

Blended Learning (auf Deutsch "integriertes Lernen" genannt) verbindet E-Learning und konventionelle Lehrveranstaltungen. Dabei werden meist Phasen von E-Learning mit Präsenzveranstaltungen verknüpft, bei denen der Stoff aus den E-Learning-Phasen gemeinsam besprochen und eventuell vertieft wird. Auf diese Art sollen die Vorteile des E-Learning und traditioneller Lehrveranstaltungen kombinierten werden: Während meist große Teile des Lernstoffes von jedem Teilnehmer in seinem individuellen Tempo und auf die ihm passendste Art gelernt werden, können sowohl Dozent als auch andere Teilnehmer Hilfestellung leisten und z.B. durch Diskussionen weitere Aspekte aufzeigen.

E-Government

Unter E-Government versteht man die Abwicklung von behördlichen Aufgaben untereinander sowie mit dem Bürger mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken. Darunter fallen z.B. das Bereitstellen von Informationen auf behördeneigenen Websites oder die Möglichkeit, Behördengänge oder auch Steuererklärungen online zu erledigen. Manche Definitionen von E-Government schließen auch Elemente wie das elektronische Wählen (E-Voting) oder Bürgerbeteiligung (E-Partizipation) ein. Ziele der administrativen Bereiche des E-Government sind bessere Information des Bürgers, ein besserer Service (u.a. durch weniger Behördengänge) und eine effizientere Verwaltung.

E-Learning

Unter E-Learning (auch Online-Lernen, Telelernen oder computergestütztes Lernen genannt) versteht man das Lernen mit Hilfe elektronischer oder digitaler Medien. Die Bandbreite reicht dabei von klassischem Unterricht, der über das Internet oder Videokonferenzen gegeben wird, bis zu kompletten Kursen auf CD oder im Internet. In den meisten Fällen versteht man unter E-Learning aber die Vermittlung von Lerninhalten per Computer. Die Inhalte können dadurch in einer Kombination verschiedener Medien vermittelt werden - als Text, Grafik, per Audio oder Video oder als interaktive Präsentation. Auch die Vermittlung komplexer Zusammenhänge als Simulation oder Lernspiel ist möglich. Als Vorteile des E-Learning werden vor allem die mögliche Anpassung in Präsentationsart, Lerninhalten, Lerntempo und Überprüfung an den Lernenden, aber auch die ständige Verfügbarkeit aller Lernabschnitte und die bessere Möglichkeit zur Verknüpfung der Lerneinheiten gesehen. Auf der anderen Seite muss der Lernende mit dem Lernmedium (PC, spezielle Programme o.ä.) umgehen können, vor allem aber ist kein direktes Nachfragen bei Lehrendem oder Mitlernenden möglich. Um diesen Nachteil zu umgehen, wird E-Learning häufig mit konventionellen Präsenzveranstaltungen verknüpft (sog. Blended Learning).

Open Access

Unter Open Access versteht man den freien (kostenlosen) Zugang zu wissenschaftlicher Literatur über das Internet. Traditionell erscheinen wissenschaftliche Artikel in auf bestimmte Themenbereiche spezialisierten Fachzeitschriften. Die Zeitschriften finanzieren sich meist durch eine Mischung aus Verkaufserlösen (entweder gedruckt oder in elektronischer Form) und Gebühren für die Veröffentlichung, die der Autor bzw. seine Forschungseinrichtung zahlen muss. Das Erheben dieser Gebühren ist möglich, weil die Veröffentlichung von Artikeln in angesehenen Fachzeitschriften sowie Zitierverweise anderer Wissenschaftlicher auf die Artikel als wichtiger Gradmesser für wissenschaftliche Leistung angesehen werden.

Eine Open Access-Publikation erfolgt meist als Bereitstellung eines bereits konventionell veröffentlichten Artikels auf einer frei zugänglichen Internetquelle oder als Veröffentlichung in einer Open Access-Zeitschrift. Diese Zeitschriften finanzieren sich oft ebenfalls über Veröffentlichungsgebühren, manche werden Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen gefördert, manche haben kostenpflichtige Zusatzdienste, finanzieren sich über Werbung oder setzen auf freiwillige Bezahlung durch Nutzer. Entscheidend für die Einstufung als Open Access ist lediglich, dass die veröffentlichte Literatur für jeden kostenlos einsehbar ist.

Technologie

Laut Wikipedia vom 6.2.2010 bezeichnet Technologie zunächst die Lehre oder Wissenschaft von einer Technik (griech. technología = die Herstellungs- oder Verarbeitungslehre). Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff – in der Regel in Folge von Anglizismen – häufig als Synonym für Technik verwendet. Der Begriff Technik bezeichnet tradfitionell dagegen eine Methode, die eingesetzt wird, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen - in neuerer Zeit auch das Ergebnis selbst.

Der Begriff Technologie bezeichnet das Wissen um diese Technik: Wie funktioniert sie? Welche Erfahrungen mit ihr gibt es, welche Risiken und welche Möglichkeiten? Beispiele dafür sind: Biotechnologie, Eröltechnologie, Gentechnologie, Kerntechnologie, Nanotechnologie, Wasserstofftechnologie.

"Technologie" ist laut Duden die "Lehre von der Umwandlung von Rohstoffen in Fertigprodukte". Informationstechnologie ist also die Lehre von der Umwandlung (des Rohstoffs) Information in Fertigprodukte, wobei die eingesetzten Verfahren die verschiedenen Techniken sind, die großteils aus Software bestehen und die darin gelehrt werden.

Zu einer Technologie gehört auch die volkswirtschaftliche Organisation von Handel, Erzeugung, Verbrauch der Halb- und Fertigware der Rohstoffe, bzw. ihre Auswirkung auf die Volkswirtschaft, kurz: die gesellschaftliche Organisation rund um die Nutzung dieser Rohstoffe, nach denen die jeweilige Technologie benannt ist. Das ist in jeder Technologie eben jeweils anders als in den anderen. In der Steinzeit-Technologie anders als in der Kerntechnologie, der Erdöltechnologie, der Wasserstofftechnologie, der Gentechnologie oder eben auch der Informationstechnologie.

Telearbeit

Telearbeit ist ein Überbegriff für verschiedene Formen der Arbeit, bei denen Mitarbeiter eine traditionell in Büros verrichtete Arbeit zumindest teilweise außerhalb des Firmengebäudes verrichten. In vielen Fällen wird Telearbeit von zu Hause verrichtet, in manchen Fällen Vollzeit (sog. Heimarbeit), häufiger aber abwechselnd mit Arbeitstagen oder -abschnitten im Büro (sog. alternierende Telearbeit). In einigen Fällen werden Büroaufgaben auch mit Hilfe mobiler Geräte von verschiedenen Orten aus verrichtet (mobile Telearbeit, typisch für Vertreter oder Kundenbetreuer) oder in eigens zur Verfügung gestellten Telecentern. Üblicherweise werden Informations- und Kommunikationtechnolgie (Telefon, Fax, Internet) genutzt, um mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu bleiben und ihm die fertige Arbeit zu übermitteln. Das Management der Mitarbeiter geschieht durch Zielvereinbarungen, da die Arbeitszeit nicht überprüft werden kann (Vertrauensarbeitszeit).

Für den Arbeitgeber liegt der Vorteil der Telearbeit bei der Einsparung der Kosten für einen Arbeitsplatz sowie einer wahrgenommenen Steigerung der Produktivität. Der Arbeitnehmer spart Zeit und Geld für den Anfahrtsweg zur Arbeit und kann sich seine Arbeitszeit besser einteilen, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöhen kann. Auf der anderen Seite verringert sich die soziale Komponente der Arbeit und die Identifikation mit dem Unternehmen kann sich verringern, was andere Anforderungen an die Mitarbeiterführung stellt.

Virtuelle Organisation

Eine virtuelle Organisation ist eine Organisation, die sich aus individuellen Gruppen und/oder Einzelpersonen an verschiedenen Standorten zusammensetzt und meist nur für einen gewissen Zeitraum oder eine Anzahl Projekte existiert. Dabei übernimmt sie für die Dauer ihres Bestehens die Funktion eines gemeinsamen Unternehmens, ohne rechtlich eines zu sein. Virtuelle Organisationen nutzen das Prinzip der Telearbeit, d.h. die Kommunikation findet fast ausschließlich über Informations- und Kommunikationstechnologien (Telefon, Internet, Videokonferenzen etc.) statt und zwischen den Mitgliedern werden Zielvereinbarungen getroffen, in welchem Zeitraum welche Aufgabe erfüllt sein soll.

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