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Grundlagen für das Portal zur humanen Nutzung der Informationstechnologie.



Konzept des Internetportals für humane Nutzung der Informationstechnologie Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Wolfgang Heilmann   
Samstag, den 27. Februar 2010 um 17:12 Uhr

1.    Stiftungsidee und -mission
2.    Der Portal-Ansatz
3.    Inhalte und Struktur
3.1    Argumente
3.2    Beispiele
3.3    Lehrtexte
3.4    Lexikon
3.5    Literatur
4.    Beiträge und Redaktion
4.1    Mitwirkung des Publikums
4.2    Das Redaktionsteam
4.3    Die Portalpflege
4.4    Diskussionsformen und Kommunikationsdienste
5.    Der Wolfgang Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie

1.    Stiftungsidee und -mission

Die Integrata-Stiftung wirbt dafür, die Informationstechnologie nicht nur zur Rati-onalisierung und Funktionalisierung der Lebens- und Arbeitsprozesse zu nutzen, sondern direkt zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen in allen Re-gionen der Welt. Sie ist in diesem Sinne "sozial" orientiert und erst in zweiter Linie technisch. Die Informationstechnologie wird ganz bewusst als Werkzeug gesehen, mit dessen Hilfe es gelingen soll, die Welt im Großen und im Kleinen menschenwürdiger, d.h. humaner zu gestalten.

Was damit gemeint ist und welche konkrete Thematik wir als Aufgabe sehen, wird in unseren programmatischen Themen-Clustern deutlich (vgl. Anl. 1).

Wir halten diesen Ansatz langfristig für wirtschaftlicher als die Orientierung der wirtschafts- und gesellschaftlichen Prozesse am Gewinn der Eigentümer und Ma-nager. Eine Neuorientierung ist allerdings nicht kurzfristig, sondern nur über lange Zeiträume zu erreichen, weil dazu enorme Anstrengungen erforderlich sind, die
über die wirtschafts- und sozialpolitischen Ansätze unserer Zeit weit hinausgehen werden. An diesem Veränderungsprozess wollen wir mitarbeiten, indem wir zei-gen, dass eine Steigerung der Lebensqualität durch Informationstechnologie erreicht, d.h. auch gesellschaftlicher Mehrwert geschaffen werden kann.

2.    Der Portal-Ansatz

Dem Vorbilde anderer folgend wollen wir deshalb ein Portal für humane Nutzung der Informations- und Kommunikations-Technologie aufbauen, dem wir den Namen

HUMANITHESIA

geben. Es soll prinzipiell alle Informationen zum Fragenkreis der humanen Nutzung der Informationstechnologie aufnehmen und jedermann wieder auf Nachfrage zur Verfügung stellen. Das Speichern und Auffinden dieser Informationen wird durch die weitreichenden Möglichkeiten des Internet, insbe-sondere durch leistungsstarke Suchmaschinen erleichtert und überhaupt erst möglich. Hier soll aber nicht über diese technische Seite des HUMANITHESIA-Portals gesprochen werden, sondern über seine sachlichen Inhalte.

Der Grund dafür ist die umfangreiche und schwierige Problematik, die mit dem Be-griff des Humanen verbunden ist und seine Mehrdeutigkeit. Hinzu kommen Mei-nungsverschiedenheiten und Interessen in Bezug auf den Einsatz der Informationstechnologie. Das führt dazu, dass die meisten Menschen, die auf den humanen Einsatz der Informationstechnologie angesprochen werden, erst einmal danach fragen, was denn damit gemeint sei.
Die nachfolgenden Bemerkungen sollen diese Frage durch ein Raster führen und das Bild des Humanen so in leichter überschaubare Teile zerlegen, die besser zu erklären und zu handhaben sind (vgl. Anl.2).

3.    Inhalte und Struktur

Im Mittelpunkt des Rasters stehen die Kriterien der Lebensqualität, die bereits er-läutert wurden. Im Raster ist dafür nur jeweils ein Stichwort genannt. Die wichtigste Aufgabe des HUMANITHESIA-Portals besteht darin, diese Stichworte bzw. Thesen-Cluster argumentativ aufzugreifen und zu bearbeiten sowie praktische Beispiele bereitzustellen.

Dafür erhält HUMANITHESIA eine Struktur, die die Zuordnung der Beiträge er-leichtern wird. Bei ihr handelt es sich aber eher um ein pragmatisches Gliede-rungsschema als eine strenge Ordnungsvorschrift; denn wir wollen soziale Pro-zesse zugunsten von mehr Menschlichkeit fördern und keine mehr oder weniger wissenschaftliche Disziplin begründen.

Aber natürlich können und wollen wir auf wissenschaftliche Beiträge nicht ver-zichten. Diese bilden den Anfang unserer Sammlung von Argumenten für hu-mane Nutzung der Informationstechnologie. Im Mittelpunkt sollen aber die Gestaltungsvorschläge und praktischen Beispiele zur Sache stehen, sowie Lehrtexte bzw. Kompendien. Ein Lexikon und ein Literaturverzeichnis werden das Portal abrunden:

3.1    ARGUMENTE

Hierzu gehören die bereits oben erwähnten wissenschaftlich-theoretischen Beiträge, also Artikel, Vortragspapers, aber auch größere Arbeiten sowie Bücher zum Thema. Wir gehen davon aus, dass es im Laufe der Zeit eine steigende Zahl von Beiträgen dieser Art geben wird, die positive Möglichkeiten aufzeigen werden.

Weiterhin dürfen die kritischen Stellungnahmen zum Stand der Informati-ons- und Kommunikationstechnologie nicht fehlen. Unseres Erachtens leidet die gegenwärtige Entwicklungsphase der IT daran, dass das kritische Bewusstsein zu wenig ausgebildet ist und sich viel zu selten Kritiker melden, die die Missstände der IT-Nutzung insbesondere im Hinblick auf das menschlich-soziale Leben anprangern. Der Computer ist aber für die Menschen da, und nicht umgekehrt. Fast scheint es so, wie wenn hier bei den Fachleuten ein Tabu bestünde. In diesem Sinne soll HUMANITHESIA auch ein Forum für kritisches Bewusstsein zur IT werden.

3.2    BEISPIELE

Im Mittelpunkt des Portals sollen aber die positiven Gestaltungsvorschläge und praktischen Beispiele für eine humanere Nutzung der Informations-technologie stehen. Dazu gehören in erster Linie Best-Practice-Fälle, An-wendungsbeispiele, Programme - aber auch Konzepte, Entwürfe und Visio-nen des Informationstechnologie-Einsatzes zugunsten einer humaneren Gestaltung unseres Lebens, also alle Vorschläge, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen sollen, wie z.B. die Preisträger-Arbeiten.

Ob die eingereichten Vorschläge tatsächlich zu Verbesserungen der Le-bensqualität führen werden, steht auf einem anderen Blatt. Wir maßen uns nicht an, das für alle Zukunft zu entscheiden. Oft werden besonders vi-sionär erscheinende Vorstellungen von der Wirklichkeit schnell eingeholt und übertroffen (z.B. Jules Verne, Von der Erde zum Mond, 1865), andere, viel realistischer erscheinende Entwürfe scheitern bereits im Experiment.

3.3    LEHRTEXTE

In seinem dritten Teil soll HUMANITHESIA Lehrtexte zur humanen Nut-zung der Informationstechnologie präsentieren. Bereits vorhanden sind Kompendien zu den Themengebieten
-    Teleprozesse und virtuelle Organisationen und
-    Führung in virtuellen Organisationen.
Hierfür sind auch Web-Based-Trainings in Vorbereitung. Sie werden zeigen, wie mit Hilfe der Informationstechnologie Bildung online vermittelt werden kann.

Weitere Lehrtexte zu den Themengebieten:
-    E-Government
-    E-Health
-    Verkehrstelematik
-    Usability-Engineering
-    Social-Software und IuK-Sicherheit

und zu weiteren Brennpunkten des IT-Einsatzes werden dringend gewünscht. Wer hat etwas zur allgemeinen Nutzung anzubieten? Wer gibt es als virtueller Lehrer weiter?

3.4    LEXIKON

Im Laufe der Zeit wollen wir im Rahmen von HUMANITHESIA ein Glossar oder Lexikon aufbauen, in dem die aus unserer Sicht wichtigsten Begriffe zur humanen Nutzung der Informationstechnologie festgelegt sind, zum Beispiel die Begriffe "human", "Nutzung", "Information" und "Technologie" (vgl. Anl. 3).

Dabei kann es sich nur um Arbeitsbegriffe handeln, die eine gewisse Zeit lang gelten und dann, wenn bessere Erkenntnisse vorliegen, entsprechend abgeändert werden. Dafür ist der Fachbeirat der Integrata-Stiftung zuständig. Ob andere Autoren diese Begriffe auch verwenden wollen, steht ihnen frei. Wenn sie die gleichen Worte in anderer Bedeutung anwenden, wäre eine eigene Definition angebracht. Schließen Sie sich aber unserer Interpretation an, können sie einfach auf das Glossar verweisen. Der Fachbeirat wird daraus wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung des Lexikons zur humanen Nutzung der Informationstechnologie gewinnen.

3.5    LITERATUR

Auch das Literaturverzeichnis zur humanen Nutzung der Informationstech-nologie wird seine Zeit brauchen, denn es geht nicht nur darum, die weit verstreuten Beiträge überhaupt zu finden, sondern sie daraufhin zu überprüfen, ob sie formal in das Portal hineingehören. Für rein medizinische oder andere Fachartikel ist HUMANITHESIA nicht gedacht, sondern für solche Beiträge, die die Nutzung der Informationstechnologie, und zwar der humanen Nutzung positiv oder auch negativ betreffen. HUMANITHESIA soll eben nicht durch Fülle oder gar Überfülle gekennzeichnet sein, sondern dadurch, dass die Beiträge ganz speziell zutreffen und schnell gefunden werden können.

4.    Beiträge und Redaktion

Wie aus dem Teil 3.1 hervorgeht, sehen wir die Aufgabe der Integrata-Stiftung nicht nur darin, eigene Vorschläge für eine humanere Nutzung der Informationstechnologie zu entwickeln. Die Fülle der zu lösenden Probleme würde unsere finanziellen und geistigen Kräfte weit übersteigen. Unsere Aufgabe kann es aber sein - neben eigenen Vorschlägen - redaktionell dafür zu sorgen, dass jeder, der etwas beizusteuern hat, diese über unser Medium im Internet plazi-eren kann. Die Bezeichnung "HUMANITHESIA", die wir für dieses Medium ge-funden haben, weist in mehrfacher Hinsicht den Weg: sie soll Diskussions-Forum und Nachschlagewerk für Fragen der humanen Nutzung der Informationstechnologie zugleich sein und unsere  Stiftungsidee und -mission weitertragen und wirksam werden lassen.

4.1    Mitwirkung des Publikums

  • HUMANITHESIA wird allen Autoren offen stehen und als Sammelbecken für Argumente, Beispiele und Vorschläge zur humanen Nutzung der Informationstechnologie dienen. Damit wird HUMANITHESIA zum universalen Portal, zu dem jeder beitragen, in dem sich aber auch jeder frei informieren kann.
  • Dieses Geben und Nehmen muss initiiert werden und danach im Sinne der Selbstorganisation wachsen, Gestalt annehmen und beweisen, dass es eine sinnvolle Aufgabe im Prozess der Humanisierung der Welt spielt.
  • Die Integrata-Stiftung will in diesem Sinne als Initiator fungieren und nicht als dominierende Zentralinstanz. Das Beispiel Wikipedia hat uns inzwischen bewiesen, dass die direkte Mitwirkung außen stehender Autoren gute Ergebnisse bringen kann.
  • Wenn Sie mitmachen wollen und uns Ihre Beispiele und Argumente zur humaneren Nutzung der Informationstechnologie schicken, stellen wir sie nach einer formalen Prüfung durch den Fachbeirat der Integrata-Stiftung ins Portal und damit allen Interessierten zur Verfügung.

4.2    Das Redaktionsteam

Der Fachbeirat der Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie setzt sich aus Vertretern verschiedener Disziplinen zusammen, vorzugsweise aus Kern- und Wirtschaftsinformatikern, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, Ingenieuren und Beratern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Es handelt sich um fachlich und menschlich hoch qualifizierte Personen, die die Sache der humanen Nutzung der Informationstechnologie überzeugt verfolgen und tatkräftig unterstützen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Fachbeirats besteht darin, das HUMANITHESIA-Portal aufzubauen und zu pflegen.

4.3    Die Portalpflege

Als Redaktionsteam entscheidet der Fachbeirat darüber, ob ein Beitrag in unser Portal eingestellt wird oder nicht. Er lässt sich dabei von folgenden Leitlinien leiten:

  • Form: Ist der eingereichte Beitrag oder Vorschlag verständlich und folgerichtig abgefasst und so umfassend, dass er sachgemäß nachvollzogen werden kann?
  • Betreff: Betrifft der eingereichte Beitrag oder Vorschlag die humane Nutzung der Informationstechnologie, d.h. zielt er darauf ab, die Information und Kommunikation von Menschen mittels technischer Mittel so zu verbessern, dass eine Steigerung der Lebensqualität zu erwarten ist, kritisiert er Entwicklungen, die diesem Ziel zuwiderlaufen?
  • Bedeutung: Handelt es sich um einen Beitrag oder Vorschlag, der über die Person des Einreichers hinaus anderen Menschen Vorteile bringt, der also einer möglichst bedeutenden Gruppe von Menschen oder allen ein besseres Leben ermöglichen könnte?

Wenn die vorangehenden Fragen positiv beantwortet werden können, wird der eingereichte Beitrag oder Vorschlag in das Portal aufgenommen. Dabei wird danach unterschieden, ob es sich vorwiegend um einen argumentativen Beitrag handelt, um einen praktischen Vorschlag, einen Lehrtext, einen Lexikonbeitrag oder Literaturangaben. Entsprechend erfolgt die Zuordnung.

Jeder Beitrag oder Vorschlag bleibt auch nach einer Zuordnung im Eigentum des Einreichers, d.h. er kann diesen weiterhin verwenden, wie es ihm beliebt. Der Einreicher stimmt jedoch der Aufnahme in das Portal und seiner dortigen Präsentation sowie einer angemessenen Wiedergabe in der Presse zu.

4.4    Diskussionsforum und Kommunikationsdienste

Über die Portalpflege hinaus hat der Fachbeirat der Integrata-Stiftung die Aufgabe, eigene Beiträge zu aktuellen Problemen der Nutzung der Informationstechnologie zu formulieren und die fachliche Kompetenz der Stiftung durch Einschaltung in gesellschaftliche Innovationskontroversen im Netz zu vertreten, z.B. zu den viel diskutierten Problemen der

  • Computerspiele
  • Computerkriminalität
  • Datenschutz
  • E-Health
  • Government
  • Virtualisierung der Arbeitswelt

und weiteren, brennenden Kontroversen über Gegenwart und Zukunft der Informationsgesellschaft.

Insbesondere wird der Fachbeirat aber eigene Akzente setzen und The-men ansprechen, zu denen es noch keine ausreichenden öffentlichen Diskurse gibt.

Da er unabhängig ist, kann er sich auch ein offenes Wort zu den schwe-lenden Bränden der Informations- und Kommunikationstechnologie leisten, um die Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, zu warnen und Lösungsvorstellungen zu entwickeln, die den Menschen und nicht vorrangig Einzelinteressen dienen.

Die wichtigste Aufgabe des Fachbeirats wird aber darin bestehen, einen Dialog mit der Öffentlichkeit über die humane Nutzung der Informations-technologie zu führen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Diskussionslisten zu spezifischen Themen an diejenigen zu sen-den, die dazu etwas zu sagen haben. Die Zahl der angemailten  Personen wird sich im Laufe der Zeit - so hoffen wir - drastisch er-höhen, wenn sich Interessenten von sich aus melden und ihre Email-Adresse hinterlegen.
  • Newsgroups zu spezifischen Themen, die interessant und wichtig genug sind, um darüber zu diskutieren und den Grundsatz der hu-manen Nutzung der Informationstechnologie weiter zu präzisieren und wirkungsvoll zu entwickeln.
  • Vortragsveranstaltungen zu organisieren, um die Möglichkeiten und Grenzen der humanen Nutzung der Informations- und Kommunikations-Technologie auszuloten und in der Diskussion mit den Teilnehmern weiter zu entwickeln.
  • Virtuelle und ggf. reale Projektgruppen zu bilden und zu unter-stützen, die Projekte zur Steigerung der Lebensqualität durch Infor-mationstechnologie beantragen wollen oder bereits durchführen.

Weitere Informations- und Kommunikationsdienste durch die Stiftung sind abhängig vom öffentlichen Interesse an HUMANITHESIA, den Beiträgen und Vorschlägen, die ins Portal gestellt werden und von den Mitteln, die der Integrata-Stiftung zur Verfügung stehen. Die Tätigkeit des Fachbeirats und der anderen Gremienmitglieder ist zwar ehrenamtlich, aber es entste-hen doch hohe Kosten für die Betreibung des Portals und andere Dienste, die vom Markt beschafft werden müssen.

Vor allem dafür sind wir auf Spenden privater und öffentlicher Geldgeber angewiesen. Unser Spendenkonto ist
Deutsche Bank Tübingen
BLZ: 640 700 85
Kto-Nr.: 124 091 001
Unser Büro stellt aber auch gerne für kleinere Beträge Spendenbescheinigungen aus, mit denen Sie sich  an der Finanzierung unserer gemeinnützigen Tätigkeit steuerbegünstigt beteiligen können.

Alle diejenigen, die sich mit herausragenden Vorschlägen für die humane Nutzung der Informationstechnologie in unser HumanITesia-Portal einbringen, nehmen am Auswahlverfahren für den von der Integrata-Stiftung finanzierten Preis für humane Nutzung der Informationstech-nologie teil:

5.    Der Wolfgang Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie

Seit der Gründung der Integrata-Stiftung 1999 wurden die nachfolgenden Themen-Schwerpunkte ausgeschrieben und mit Preisen bedacht.
Um preiswürdige Arbeiten ausfindig zu machen, führte die Stiftung bisher le-diglich eine Ausschreibung durch. Das jeweilige Thema wurde durch geeignete Beiträge in der Fachpresse einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Die Ausschreibung wurde zudem im Internet unter der Stiftungs-Homepage www.integrata-stiftung.de hinterlegt. Eine Preis-Jury, der Mitglieder des Kuratoriums und des Fachbeirats der Stiftung angehören, nahm die Bewertung der Arbeiten vor und nannte die Preisträger.
Dieses Verfahren wird ab 2010 dadurch ergänzt, dass auch die während eines Jahres im HUMANITHESIA-Portal eingegangenen Gestaltungsvorschläge in das Auswahlverfahren des Folgejahres mit einbezogen werden.
Herausragende Vorschläge für die humane Nutzung der Informationstechnologie, die in das Portal aufgenommen wurden, erhalten somit die Chance, ebenfalls ei-nen Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie zu erhalten.
Der Preis ist dedrzueit mit insgesamt mit € 10.000 dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger verteilt werden. Die Preisträger erhalten die Gelegenheit, ihre ausgezeichneten Arbeiten auf dem folgenden HUMANITHESIA-Kongress oder anlässlich einer anderen öffentlichen Veranstaltung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Der ursprüngliche Artikel kann hier heruntergeladen werden: HumanIThesia-Konzept.pdf

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2011 um 14:48 Uhr