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Reaching into patients’ homes – participatory designed AAL services |
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Geschrieben von: Hans-Dieter Zimmermann
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Samstag, den 12. Februar 2011 um 16:45 Uhr |
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Der Artikel "Reaching into patients’ homes – participatory designed AAL services: The case of a patient-centered nutrition tracking service" beschäftigt sich mit der Nutzung der IT zur Entwicklung von Informationssystemen in den Bereichen AAL (Ambient Assisted Living) und eHealth. Die Autoren sind Philipp Menschner, Andreas Prinz, Philip Koene, Felix Köbler, Matthias Altmann, Helmut Krcmar und Jan Marco Leimeister. Er erschien in Electronic Markets - The International Journal on Networked Business am 8. Feb. 2011.
Abstract:
"Ambient Assisted Living (AAL) offers possibilities for promising new IT-based health care services that are resulting in new challenges for its design process. We introduce a novel approach for engineering AAL services (AALSDA) which combines methods from service engineering and participatory design. We demonstrate this approach by developing and implementing an electronic data capture system, NuTrack, for self-reporting of nutrition status. The approach uses different concepts for AAL service design and delivery: service engineering for standardizing and structuring service processes, reasonable IT-support for automation of parts of services that need no person–to-person interaction, participatory design to integrate end-users in the development process, and patient integration for personalizing and improving the depth of performance of service providers’ service delivery. For illustration, we present the case of chronic disease patients suffering from impaired fine motor skills. Our approach is applied in a pilot study with prototypes tested in focus groups and workshops with patients, caregivers and physicians. The results demonstrate good applicability and feasibility of the concept, and provide new insights for the future design, development and implementation of AAL services."
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Februar 2011 um 17:45 Uhr |
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YOUSHOP - IT-gestützte Einkaufsberatung und -hilfe für Menschen mit körperlichen Einschränkungen |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 13:04 Uhr |
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Wie kann man heutige Technologie nutzen, um den täglichen Einkauf angenehmer und kundenfreundlicher zu gestalten? Und wie kann man dabei speziell auf die Bedürfnisse körperlich eingeschränkter Menschen eingehen? Am "Center for Digital Technology and Management" (CDTM) der beiden Münchner Universitäten ist man diesen Fragen nachgegangen - herausgekommen ist das Konzept "YouShop".
YouShop versucht dabei, die Vorteile des Einkaufs im Laden mit denen des Online-Einkaufs zu verbinden: Einerseits begutachtet man die Waren im Laden, kann sich beraten lassen und kann das Gekaufte gleich mit nach Hause nehmen. Andererseits hat man aber Zugriff auf Empfehlungen anderer Kunden, wird gemäß seiner Vorlieben beraten und muss nicht lange zwischen Regalreihen suchen.
Kernpunkt des Konzeptes ist der "YouShop Cart", ein zweirädriger Elektrowagen, der sich im Kaufhaus auskennt und den Kunden zu den Waren fährt, die dieser betrachten will. Auf einem Bildschirm an dem Wagen werden Informationen und Kundenbewertungen angezeigt, wie man sie auch im Internet findet. Eine Liste mit vergleichbaren Produkten erleichtert es, die optimale Armbanduhr oder den passenden Wein zum Essen zu finden, wobei die Empfehlung auf einer Mischung aus persönliche Vorlieben, dem Preis und den Empfehlungen anderen Kunden basiert. Über eine Funkverbindung kann man Freunde oder auch Experten anrufen, die den Gegenstand kennen oder schon gekauft haben, und sie nach ihren Erfahrungen befragen.
YouShop setzt darüber hinaus auf individuell angepasste IT: Die Produktempfehlungen erhalten eine Punktzahl, die sich aus den Bewertungen von Freunden oder Nutzern mit ähnlichen Interessen, persönlichen Vorlieben und dem Preis zusammensetzt. Für sehbehinderte Menschen soll der Bildschirm die Informationen in Großschrift anzeigen, Blinde können eine Sprachausgabe oder Braille-Schrift nutzen. Auch um das Gewicht des Einkaufs muss man sich keine Gedanken machen: Eine Eingabe auf dem Touchscreen genügt, und der gekaufte Gegenstand wird zur Kasse geliefert und kann dort abgeholt werden.
Die Entwickler erhoffen sich von diesem Konzept nicht nur einen angenehmeren Einkauf, sondern auch eine große Erleichterung für körperlich eingeschränkte und behinderte Menschen schon in naher Zukunft. Denn die technischen Komponenten gibt es alle schon, und auch eine Kostanalyse ist in dem Konzept enthalten.
Das Konzept "YouShop" wurde mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis 2007/08 ausgezeichnet. Detailliertere Informationen finden Sie in der PDF-Version der PowerPoint-Präsentation, außerdem ist das gesamte Konzept online auf Englisch verfügbar. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:32 Uhr |
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OnkoConnect: Ein Weg zur besseren Patientenbetreuung |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Freitag, den 21. Mai 2010 um 16:34 Uhr |
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Die Behandlungen von schweren und langwierigen Erkrankungen wie Krebs wird zu immer größeren Teilen ambulant durchgeführt. Ambulante Behandlung spart aber nicht nur Kosten und erhöht die Lebensqualität der Patienten, sie stellt auch hohe Anforderungen an die Patientenbetreuung und -beratung, da die Kontaktzeiten zwischen medizinischem Personal und Patienten immer kürzer werden. Das regelmäßige Einnehmen von Medikamenten lässt sich im Krankenhaus besser gewährleisten als im Alltag, außerdem muss der Patient bei ambulanter Behandlung seine Reaktion auf Medikamente oder veränderte Symptome sorgfältig notieren. Ein solches Patiententagebuch ist häufig nicht so zuverlässig wie die Dokumentation im Krankenhaus.
Dieser Probleme nimmt sich das Projekt "OnkoConnect" an. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden 16 KrebspatientInnen zwischen 14 und 19 Jahren mit Smartphones ausgestattet. Smartphones sind Handys und tragbare Kleincomputer in einem und ermöglichen ihren Benutzern auch vollen Internetzugang per UMTS oder WLAN. Das Smartphone erinnerte den Träger im Rahmen des Projektes an die Einnahme von Medikamenten und Arzttermine und diente gleichzeitig als Patiententagebuch. Ein Vorteil gegenüber dem klassischen Patiententagebuch ist dabei, dass die Einträge gleich in elektronischer Form vorliegen und schnell verschickt werden können. Vor allem aber trugen die Patienten die Geräte stets bei sich und führten somit zuverlässiger und detaillierter Buch. Um die Akzeptanz und Nutzung der Geräte zu verbessern, durften die Anwender die Smartphones auch für persönliche Zwecke nutzen. Parallel wurden die Erfahrungen der Patienten und einiger ebenfalls mit Smartphones ausgestatteter Eltern und Krankenhausmitarbeiter dazu genutzt, eine eigene Software speziell für die Behandlung zu entwickeln. In einem späteren Versuch wurden dann auch mit dieser Software ausgestattete Smartphones ausgegeben und genutzt.
Das Fazit des Pilotprojektes war positiv: Die Geräte wurden ausgiebig benutzt, die Termintreue und die Qualität der Daten aus den Patiententagebüchern verbesserte sich. Sowohl Jugendliche als auch Eltern fanden das System ausgesprochen hilfreich, außerdem unterstützte es die Patienten dabei, Kontakt zu Selbsthilfegruppen o.ä. aufzunehmen. Darüber hinaus könnten in Zukunft auf solchen Smartphones auch wichtige Informationen für die Patienten gespeichert werden und auf den Patienten und seinen Zustand angepasste Fragebögen verschickt werden, um die weitere Behandlung zu planen. Prinzipiell wäre auch die Koppelung der Smartphones mit Sensoren wie z.B. Elektroden für ein EKG denkbar, um eventuell notwendige Untersuchungen zuhause durchführen zu können.
Das Projekt OnkoConnect wurde mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis 2005/06 ausgezeichnet. Weitere Informationen zu OnkoConnect finden Sie auf der Website des Projektes.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. August 2010 um 13:23 Uhr |
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Projekt cyberMarathon - Vorbeugung gegen Übergewicht bei Kindern |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 12:54 Uhr |
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Durch immer kalorienreichere Ernährung und immer weniger Bewegung hat sich die Zahl dicker Kinder und Jugendlicher in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt. Inzwischen ist in Deutschland jedes zwanzigste Kind schon bei der Einschulung krankhaft übergewichtig. Elektronische Medien tragen zur Bewegungsarmut der Kinder bei, sie können Kinder aber auch zur Bewegung motivieren, wie das Projekt "cyberMarathon" aufgezeigt hat.
Über ein Schuljahr verteilt trugen 40 Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe sechs für achtmal jeweils eine Woche rund um die Uhr ein Sensorarmband, das ihre Bewegungen aufzeichnete und auswertete. Über ein Computerprogramm konnten die Kinder auf die Auswertung zugreifen und bekamen so Erfolgsrückmeldungen über den Umfang ihrer körperlichen Aktivitäten und ihren Kalorienumsatz. Begleitend wurden den Schülerinnen und Schülern in einem zusätzlichen, freiwilligen Sportunterricht verschiedene Sportarten vorgestellt, die dann auch intensiv geübt wurden. Durch den Kontakt mit im Schulsport nicht vertretenen Sportarten und das ausgiebige Kennenlernen sollte den Kindern die Chance gegeben werden, sich für einen Sport zu begeistern. Der Erfolg beider Maßnahmen wurde zusätzlich durch Fragebögen überprüft.
Das Ergebnis des Projekts fiel positiv aus: Die Armbänder tragenden Jungen und Mädchen motivierten sich gegenseitig, mehr Sport zu treiben, die körperliche Bewegung nahm im Verlauf des Jahres um 7,7% zu, das Übergewicht sank statistisch signifikant. Zudem erklärte ein Viertel der teilnehmenden Kinder, in einen Sportverein eintreten zu wollen.
Die Studie "cyberMarathon" ist erster Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises 2007/08, der unter dem Motto "Bürgernahe Anwendungen der Informations- und Kommunikations-Technologie" stand. Weitere Einzelheiten zu der Studie und ihrer Durchführung sowie Zeitungsberichte finden sie hier:
Einsatz neuer IT-Technologien zur Prävention von Übergewicht im Kindesalter – Projekt cyberMarathon
Das Projekt "cyberMarathon" ist zwar abgeschlossen, aber die Projektidee wird fortgeführt: Die Erkenntnisse aus der Studie sind unter anderem in ein Projekt zur Vorbeugung von Fettleibigkeit bei Grundschülern und für gesündere körperliche Aktivität bei Hauptschülern eingeflossen. Beide Projekte nutzen ebenso Sensoren wie die "cyberMarathon"-Studie.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:32 Uhr |
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