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Wir haben 5 Gäste online| come_IN |
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| Geschrieben von: Lena Butz, modifiziert von MoM | |||
| Samstag, den 10. April 2010 um 07:48 Uhr | |||
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Die Gelegenheit zum gemeinsamen Lernen, Spielen und Arbeiten am Computer fördert Kinder und Erwachsene in ihrem kreativen Umgang mit modernen Medien. Das Forschungsprojekt „come_IN" ermöglicht einerseits und untersucht andererseits das gemeinsame Lernen in interkulturellen Computerclubs. Die Computerclubs sind an Grundschulen angesiedelt. Unterstützt werden die Teilnehmer von Lehrern der Schulen, Helfern aus dem Stadtviertel und Tutoren des come_IN Teams. Die Idee interkultureller Computerclubs entstand anlässlich eines Forschungsaufenthaltes am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology. Prof. Dr. Volker Wulff (Universität Siegen) entwickelte die dort entstandene Idee der Computerclubs konzeptionell weiter und wandte sie auf den deutschen Problemkontext der Integration von Familien mit Migrationshintergrund an. Konzeptionell stützt sich die Idee auf die sozio-kulturellen Lerntheorien (Lave und Wenger 1991; Wenger 1998). Diese Theorieschule geht davon aus, dass Menschen durch Mitarbeit in einer Praxisgemeinschaft lernen; die entstehende gemeinsame Praxis aber auch Effekte auf Sprachgebrauch, Wertsystem und Identität der Akteure hat. Im März 2004 gründete Wulf in Kooperation mit der Marienschule in der Bonner Nordstadt den ersten eines Netzwerkes von mittlerweile sechs Computerclubs (http://come-in.wineme.fb5.unisiegen.de/). Computerclubs entsprechend der come_IN Konzeption lassen mittels computergestützter Projektarbeit Praxisgemeinschaften in multi-kulturellen Nachbarschaften über ethnische Grenzen hinweg entstehen. Diese Praxisgemeinschaften bewirken generations- und kulturübergreifendes Lernen und beeinflussen Sprachgebrauch und Identität der Teilnehmer. In den Clubs werden Eltern aktiv am Lernprozess der Kinder beteiligt. Die Projekte thematisieren kulturelle Unterschiede der Bewohner des Stadtteils, um zum einen den Integrationsprozess von Migranten zu fördern. Zum anderen lassen sie kulturelle Werte der Migranten in den Lernprozess der einheimischen Bewohner einfließen. Computer spielen in dieser Konzeption die Rolle eines Attraktors: Sie wecken das Interesse der Kinder. Da in den Projekten auch alltagspraktische Kompetenzen im Bereich der Computer- und Mediennutzung vermittelt werden, erscheinen die Clubs auch interessant für deren Eltern. Herr Wulf entwickelte die Konzeption von come_IN, baute den ersten Club in der Bonner Nordstadt auf und gewann danach das Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Förderung dieses Pilotvorhabens. Der Erfolg, den der come_IN Ansatz bisher zeitigt, wird untermauert durch die Gründung von fünf weiteren Computerclubs zunächst in Siegen im Jahr 2007 und seit Mitte 2009 auch in Kreuztal, Bonn-Tannenbusch und Dortmund. Im Jahr 2006 erhielt das Vorhaben den Medienpreis „Schule ans Netz“ der deutschen Telekom-Stiftung. Mittlerweile wirbt auch das BMBF auf seiner Homepage für den come_IN Ansatz: http://www.bmbf.de/de/13957.php. Beispiele für Projekte, die von den Teilnehmern innerhalb der Computerclubs bearbeitet wurden, sind:
Weitere, ausführliche, bebilderte Unterlagen finden sich hier.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:38 Uhr |
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