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Wir haben 2 Gäste online| „Google an die Macht!“ – eine Momentaufnahme von der Frankfurter Buchmesse 2006 |
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| Geschrieben von: Achim Lorenz | |||
| Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 11:19 Uhr | |||
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Buchverlage nutzen das Internet nicht nur zur Werbung zu, sondern auch mehr und mehr zur Präsentation von Inhalten – teilweise notgedrungen, denn das eBook stellt eine Vertriebsschiene dar, die auf Dauer kaum ignoriert werden kann. Gleichzeitig stellen Onlinequellen eine Konkurrenz für Verlage dar – wieso sollte man sich ein Lexikon kaufen, wenn es als Alternative die kostenlose, aktuellere und umfangreichere Wikipedia gibt? Um auf eigene Produkte aufmerksam zu machen, ist Google eine logische Wahl – und ein wesentlicher Nutznießer, wie Vera Münch es in ihrem Artikel beschreibt. Wenn Google gemeinsam mit den Verlagen immer mehr Buchinhalte zugänglich macht, ist das zum einen ein Werbeeffekt für die Rechteinhaber, zum anderen hat Google aber auch mehr Inhalte anzubieten und erreicht dadurch wiederum mehr Anzeigekunden. Googles Dienst BookSearch scannt Bücher ein und macht sie einer Volltextsuche zugänglich, zeigt aber nur die Buchseiten in der Nähe eines Treffers an. Auf die Art erhält der Nutzer einen Einblick in das Buch, hat aber trotzdem noch einen Anreiz es zu kaufen. Für die Verlage bleibt angesichts von Googles Quasimonopol allerdings die Frage, wer letzten Endes in der stärkeren Position sein wird: Sie als Anbieter der Inhalte oder Google als derjenige, der diese Inhalt für eine breite Masse zugänglich macht. Von größerem Umfang ist das „Literacy Project“ (Alphabetisierungs-Projekt), das Google mit der UNESCO zusammen gestartet hat. Die UNESCO stellt dabei Inhalte aus ihren Bildungseinrichtungen zur Verfügung, Google digitalisiert sie, wo nötig, und erhält dafür Zugriff auf große Wissensdatenbanken. Für das Projekt hat Google seine diversen Suchmaschinen zusammengefasst und stellt damit eine riesige Textfülle zur Verfügung, vieles davon ist allerdings Spezialwissen, das zum Lesen lernen weniger geeignet ist. Die Textfülle, die Google zur Verfügung steht, sorgt aber vermutlich für mehr Suchanfragen – die Google nach Wunsch sehr genau analysieren kann und dadurch erfahren kann, welches Wissen an welchem Ort gerade gefragt ist. Weitergehende Informationen und Hintergründe können Sie im Artikel von Vera Münch selbst nachlesen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 15:01 Uhr |
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