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Manfred Broy/Albert Endres: Mehr Lebensqualität dank Informatik |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Donnerstag, den 03. März 2011 um 17:08 Uhr |
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Die Fachzeitschrift "Informatik-Spektrum" hat einen Artikel online vorab veröffentlicht, der den Stiftungsgedanken aufgreift und eine sehr gute Einführung in den Gedanken der humanen Nutzung der IT gibt. Die Autoren, ein aktiver und ein emeritierter Professor der TU München, zeigen Beispiele für mehr Lebensqualität durch private IT-Nutzung aus sechs großen Lebensbereichen auf und verdeutlichen, welche inzwischen alltäglichen IT-Anwendungen positive Auswirkungen auf diese Bereiche haben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, so betonen Broy und Endres, ist die IT so weit gereift und dadurch so alltäglich geworden, dass ihr Einsatz mit keinen ungewöhnlichen Kosten verbunden ist. Dadurch stehen viele Anwendungen offen, die vor nicht allzu langer Zeit unwirtschaftlich gewesen wären, die heute aber auf die Ausbildung, den Lebensalltag, beim Pflegen sozialer Kontakte und in der Freizeit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Darüber hinaus können Behinderungen teilweise kompensiert werden, und auch bei der Gestaltung des Alters als Lebensabschnitt kann die IT vielfältig hilfreich sein.
Abschließend betonen Broy und Enders die Bedeutung gesellschaftlich relevanter Zielvorgaben, die an die wissenschaftliche Informatik heranzutragen sind, und stellen die Integrata-Stiftung als einen solchen Mittler zwischen technischer Möglichkeit und praktischer Anwendung vor. "Der Integrata-Stiftung", so schreiben sie, "wünschen wir mehr Beachtung und Anerkennung", denn "Eine vergleichbare Initiative ist uns im deutschsprachigen Raum bisher nicht bekannt".
Der Artikel ist als PDF sowohl auf den Seiten von "Informatik-Spektrum" als auch auf HumanIThesia abrufbar.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. März 2011 um 17:12 Uhr |
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Gefahren durch die Suchmaschine Google - eine Studie |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 11:27 Uhr |
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Mit einem Marktanteil von weltweit über 80% ist Google geradezu zum Synonym für die Suchmaschine schlechthin geworden. "Googeln" hat als Begriff für die Suche im Internet Eingang in den Duden gefunden. Als größter Werbeanbieter im Internet erzielte Google 2009 einen Gewinn von 6,5 Mrd. Dollar, durch diverse Such- und Analysesoftware verfügt Google über einen unglaublichen Schatz von Daten. Doch genau aus diesen Gründen steht Google mehr und mehr in der Kritik: Datenschützer warnen, dass Google tiefe Einblicke in die Privatsphäre vieler Internetnutzer nehmen kann, die sich im Internet anonym wähnen.
Der namhafte Informatikprofessor und Autor Hermann Maurer hat gemeinsam mit Kollegen aus mehreren ihrer wissenschaftlichen Artikel eine Studie über die Gefahren und auch Chancen großer Suchmaschinen am konkreten Beispiel von Google zusammengestellt. Am Anfang der Studie stand die Betrachtung der Verletzung geistigen Eigentums und des Plagiierens im Universitätsbetrieb, vor allem unter Studenten, weswegen sich ein großer Teil der Studie mit dieser Problematik befasst. Mehrere Abschnitte konzentrieren sich aber vor allem auf die Möglichkeiten automatisierter Datensammlungen im Internet sowie die Gefahren für Privatsphäre und die Gesellschaft insgesamt - und schlagen Maßnahmen vor. Die Studie ist im September 2007 entstanden, beim Lesen wird jedoch deutlich, dass sich die Problematik kaum verändert hat.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 15:01 Uhr |
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Wofür aktive Senioren Computer und Internet nutzen |
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Geschrieben von: Albert Endres
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Dienstag, den 18. Januar 2011 um 16:09 Uhr |
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Ein Ratgeber zu aktuellen Informatikanwendungen aus dem Privatbereich
Von Albert Endres und Rul Gunzenhäuser, Eigenverlag 2010, 25 Seiten
Zusammenfassung: Auch für Senioren sind Computer und Internet nützlich und beherrschbar. Sie eröffnen neue Wege zur Teilnahme am familiären und gesellschaftlichen Leben und ermöglichen es, sich in intellektuell anspruchsvoller Weise zu betätigen. Die Informatikanwendungen, die dafür in Frage kommen, sind weit verbreitet und werden durch ausgereifte Produkte oder leicht zugängliche Dienste unterstützt. Die dadurch verursachten Kosten sind heute bereits kein großes Problem mehr und reduzieren sich weiter. Natürlich sollten auch Senioren die vom Internet ausgehenden Gefahren nicht ignorieren.
Inhalt: Ein stetig wachsender Bevölkerungsanteil - Technik, die dem Menschen nutzt - Grundlegende Anwendungen - Bessere Schreibmaschine - Schneller und billiger Postdienst - Allwissende, stets verfügbare Auskunftei - Weiterführende Anwendungen - Weltbibliothek und Buchladen im Wohnzimmer - Orientierungshilfe für Autofahrer und Fußgänger - Moderne Fotobearbeitung - Zeitungen und Nachrichten aus aller Welt - Musik und Filme frei Haus - Persönlicher Archivar und Buchhalter - Ein- und Mehrpersonenspiele - Eigenes Schaufenster zur Welt - Telefonieren und Videokonferenzen per Internet - Eigenes Presse- und Funkhaus - Bankschalter in der Privatwohnung - Flohmarkt im Internet - Neues aus Japan: Heimsport am Computer - Wie fängt man an? - Worauf noch zu achten ist - Zusammenfassende Bewertung und Ausblick - Anhang: Glossar
Den vollen Artikel können Sie lesen und sich herunterladen, nachdem Sie sich eingeloggt haben. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 09:15 Uhr |
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„Google an die Macht!“ – eine Momentaufnahme von der Frankfurter Buchmesse 2006 |
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Geschrieben von: Achim Lorenz
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Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 11:19 Uhr |
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Buchverlage nutzen das Internet nicht nur zur Werbung zu, sondern auch mehr und mehr zur Präsentation von Inhalten – teilweise notgedrungen, denn das eBook stellt eine Vertriebsschiene dar, die auf Dauer kaum ignoriert werden kann. Gleichzeitig stellen Onlinequellen eine Konkurrenz für Verlage dar – wieso sollte man sich ein Lexikon kaufen, wenn es als Alternative die kostenlose, aktuellere und umfangreichere Wikipedia gibt? Um auf eigene Produkte aufmerksam zu machen, ist Google eine logische Wahl – und ein wesentlicher Nutznießer, wie Vera Münch es in ihrem Artikel beschreibt.
Wenn Google gemeinsam mit den Verlagen immer mehr Buchinhalte zugänglich macht, ist das zum einen ein Werbeeffekt für die Rechteinhaber, zum anderen hat Google aber auch mehr Inhalte anzubieten und erreicht dadurch wiederum mehr Anzeigekunden. Googles Dienst BookSearch scannt Bücher ein und macht sie einer Volltextsuche zugänglich, zeigt aber nur die Buchseiten in der Nähe eines Treffers an. Auf die Art erhält der Nutzer einen Einblick in das Buch, hat aber trotzdem noch einen Anreiz es zu kaufen. Für die Verlage bleibt angesichts von Googles Quasimonopol allerdings die Frage, wer letzten Endes in der stärkeren Position sein wird: Sie als Anbieter der Inhalte oder Google als derjenige, der diese Inhalt für eine breite Masse zugänglich macht.
Von größerem Umfang ist das „Literacy Project“ (Alphabetisierungs-Projekt), das Google mit der UNESCO zusammen gestartet hat. Die UNESCO stellt dabei Inhalte aus ihren Bildungseinrichtungen zur Verfügung, Google digitalisiert sie, wo nötig, und erhält dafür Zugriff auf große Wissensdatenbanken. Für das Projekt hat Google seine diversen Suchmaschinen zusammengefasst und stellt damit eine riesige Textfülle zur Verfügung, vieles davon ist allerdings Spezialwissen, das zum Lesen lernen weniger geeignet ist. Die Textfülle, die Google zur Verfügung steht, sorgt aber vermutlich für mehr Suchanfragen – die Google nach Wunsch sehr genau analysieren kann und dadurch erfahren kann, welches Wissen an welchem Ort gerade gefragt ist.
Weitergehende Informationen und Hintergründe können Sie im Artikel von Vera Münch selbst nachlesen. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 15:01 Uhr |
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