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Humane Informationstechnik nach Fukushima – Baden-Württemberg ein Null-Emissionsland? |
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Geschrieben von: Welf Schröter
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Sonntag, den 10. April 2011 um 08:09 Uhr |
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Thesen zur Einmischung im Sinne einer humanen Informationstechnologie
Die Bilder der Atomkatastrophe von Fukushima haben die öffentliche Diskussion durcheinandergeschüttelt. 25 Jahre nach Tschernobyl stellt sich für einen Industriestandort wie Baden-Württemberg die Frage, mit welchen Energieträgern die Wirtschaft – und mit ihr die Erwerbswelt – nachhaltig und klimaverträglich fortgeführt werden kann. Damit aber der erarbeitete Wohlstand gehalten werden kann, muss vieles verändert werden. Eine human angelegte Informationstechnik kann dabei einen großen und zentralen Beitrag leisten. – Welf Schröter, Leiter des Forums Soziale Technikgestaltung, das im Jahr 2011 sein 20jähriges Bestehen feiert, bietet hierfür einige Thesen an.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. April 2011 um 08:24 Uhr |
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Gestaltung von Arbeit und Gestaltung von Technik |
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Geschrieben von: Welf Schröter
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Freitag, den 02. Juli 2010 um 12:05 Uhr |
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Die betriebliche Mitbestimmung wird nicht nur von der Veränderung der Arbeitsverhältnisse herausgefordert, sondern auch von der auf dem Vormarsch befindlichen Arbeit via Internet. Welf Schröter, der Leiter des als Netzwerk zur Beratung von Betriebs- und Personalräten gegründeten „Forums soziale Technikgestaltung“, zeigt in seiner Denkschrift die Art der Umbrüche auf, die sich in der Arbeitswelt während der letzten zwanzig Jahre ereignet haben, und weist den Weg zu möglichen Antworten. Dabei richtet er das Augenmerk auf sieben Punkte, di e er als „Brechungen der Kontinuität“ bezeichnet und anhand derer er die Veränderungen der Arbeitswelt verdeutlicht. In diesem Rahmen beleuchtet er den Rückgang des klassischen unbefristeten Arbeitsverhältnisses, durch den die traditionellen Modelle der betrieblichen Mitbestimmung und Tarifeinigungen nicht mehr ausreichen, die schwindende Bedeutung des Betriebes als tatsächlichem Arbeitsort, die steigende Bedeutung der Mensch-Maschine-Kommunikation bei gleichzeitiger Mobilität des Arbeitnehmers sowie das Problem der Ungleichzeitigkeit in der Informationsarbeit, das die identitätsstiftende Bedeutung der Erwerbsarbeit schmälert. Als Lösungsansätze macht er eine mehr auf die Region als auf den einzelnen Betrieb bezogene Beschäftigtenvertretung und eine geeignete Übertragung der Arbeitnehmerrechte auf den virtuellen Raum aus, warnt aber auch, dass aufgrund der Vielgestaltigkeit der neuen Arbeitswelt auch die Lösungen vielgestaltig sein müssen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 12:57 Uhr |