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Arbeitswelt

Die Arbeitswelt befindet sich in einem steten Wandel: Technologische und gesellschaftliche Veränderungen lassen alte Berufe verschwinden und neue entstehen, und auch die Art und Weise, wie wir arbeiten, ändert sich.



Humane Informationstechnik nach Fukushima – Baden-Württemberg ein Null-Emissionsland? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Welf Schröter   
Sonntag, den 10. April 2011 um 08:09 Uhr

Thesen zur Einmischung im Sinne einer humanen Informationstechnologie

 

Die Bilder der Atomkatastrophe von Fukushima haben die öffentliche Diskussion durcheinandergeschüttelt. 25 Jahre nach Tschernobyl stellt sich für einen Industriestandort wie Baden-Württemberg die Frage, mit welchen Energieträgern die Wirtschaft – und mit ihr die Erwerbswelt – nachhaltig und klimaverträglich fortgeführt werden kann. Damit aber der erarbeitete Wohlstand gehalten werden kann, muss vieles verändert werden. Eine human angelegte Informationstechnik kann dabei einen großen und zentralen Beitrag leisten. – Welf Schröter, Leiter des Forums Soziale Technikgestaltung, das im Jahr 2011 sein 20jähriges Bestehen feiert, bietet hierfür einige Thesen an.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. April 2011 um 08:24 Uhr
 
Mitarbeiterportale in der Unternehmenspraxis Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karsten Wendland   
Freitag, den 28. Januar 2011 um 22:28 Uhr

Hintergrund

In modernen Intranets fließen – auch dank Web-2.0-Technologien – die richtigen Informationen zu den richtigen Empfängern. Über innovative Mitarbeiterportale können Mitarbeitende mehr voneinander erfahren, in Gruppenräumen zusammen arbeiten, persönliche Angelegenheiten des Berufslebens durch „self services“ erledigen und sich sozial vernetzen. Doch: Den Verheißungen und Wünschen rund um Intranet, Mitarbeiterportal, Social Media und Enterprise 2.0 steht eine Realität gegenüber, in der Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinandergehen.

Als Gründe für ausbleibende Erfolge im Intranet oder für erst gar nicht begonnene Projekte wird oftmals die Unternehmenskultur angeführt, die noch nicht soweit sei, dass innovative Intranets ihre Potenziale entfalten und die Informationen fließen lassen könnten. Auch verhindern komplexe IT-Strukturen die zielgerichtete und unbeschwerte Erprobung neuer Ansätze, die die Informationsflüsse im Unternehmen innovativ reorganisieren sollen. Die Stelle des für Social Media Verantwortlichen ist in vielen Fällen nicht vorgesehen oder nicht besetzt.

 

Dialog

Seit 2010 findet ein Austausch zu Mitarbeiterportalen im Rahmen der von Prof. Wendland initiierten MiPo-Konferenzen statt.

MiPo'10: Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen - www.mipo10.de
MiPo'10|2: Kooperation und Organisation mit Social Media - www.mipo10-2.de
MiPo'11: Informationsflüsse im Unternehmen - www.mipo11.de

Twitter: @mipokonferenz  #mipo11

 

Kontakt

Prof. Dr. Karsten Wendland
Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft
Fakultät Optik und Mechatronik
Studienfach Technikommunikation
Anton-Huber-Straße 21
73430 Aalen
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 10:26 Uhr
 
Testnews Drucken E-Mail
Geschrieben von: Achim Lorenz   
Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 21:03 Uhr

Testnews

 
Gestaltung von Arbeit und Gestaltung von Technik Drucken E-Mail
Geschrieben von: Welf Schröter   
Freitag, den 02. Juli 2010 um 12:05 Uhr

Die betriebliche Mitbestimmung wird nicht nur von der Veränderung der Arbeitsverhältnisse herausgefordert, sondern auch von der auf dem Vormarsch befindlichen Arbeit via Internet. Welf Schröter, der Leiter des als Netzwerk zur Beratung von Betriebs- und Personalräten gegründeten „Forums soziale Technikgestaltung“, zeigt in seiner Denkschrift die Art der Umbrüche auf, die sich in der Arbeitswelt während der letzten zwanzig Jahre ereignet haben, und weist den Weg zu möglichen Antworten. Dabei richtet er das Augenmerk auf sieben Punkte, di e er als „Brechungen der Kontinuität“ bezeichnet und anhand derer er die Veränderungen der Arbeitswelt verdeutlicht. In diesem Rahmen beleuchtet er den Rückgang des klassischen unbefristeten Arbeitsverhältnisses, durch den die traditionellen Modelle der betrieblichen Mitbestimmung und Tarifeinigungen nicht mehr ausreichen, die schwindende Bedeutung des Betriebes als tatsächlichem Arbeitsort, die steigende Bedeutung der Mensch-Maschine-Kommunikation bei gleichzeitiger Mobilität des Arbeitnehmers sowie das Problem der Ungleichzeitigkeit in der Informationsarbeit, das die identitätsstiftende Bedeutung der Erwerbsarbeit schmälert. Als Lösungsansätze macht er eine mehr auf die Region als auf den einzelnen Betrieb bezogene Beschäftigtenvertretung und eine geeignete Übertragung der Arbeitnehmerrechte auf den virtuellen Raum aus, warnt aber auch, dass aufgrund der Vielgestaltigkeit der neuen Arbeitswelt auch die Lösungen vielgestaltig sein müssen.

Welt Schröters Artikel finden Sie unter "Weiterlesen".

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 12:57 Uhr